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Ist Schlaflosigkeit mit dem Trinken von Minderjährigen verbunden?

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Schlaflosigkeit ein Indikator für den Alkoholkonsum bei frühen Jugendlichen sein könnte.

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Kredit: Legalbistro

Alkoholkonsum im Erwachsenenalter war schon immer synonym mit schlafbezogenen Problemen; neue Forschung verlagert jedoch den Fokus auf ein unterschätztes Stadium der psychologischen Entwicklung: die Pubertät.

Laut einer Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Suchtverhalten, Schlaflosigkeit kann ein Risiko-Marker für den Alkoholkonsum bei frühen Jugendlichen sein.

Eine Auswahl von Minderheitsteilnehmern mit niedrigem Einkommen wurde untersucht, um Zusammenhänge zwischen anormalen Schlafmustern und der Häufigkeit von Alkoholkonsum bei Minderjährigen zu finden.

127-Teilnehmer - 71 Prozent Latino, 32 Prozent Afroamerikaner - wurden zur Messung der Alkoholhäufigkeit, Schlafmuster, psychopathologischen Symptome und der elterlichen Überwachung untersucht; Die Teilnehmer waren alle Schüler der siebten und achten Klasse, zeigen die Daten.

Alle Teilnehmer haben einen Fragebogen ausgefüllt, der ihre Schlafqualität bewertet. Die Schüler beantworteten Fragen, wann sie wochentags und am Wochenende zu Bett gingen, Symptome von Schlaflosigkeit und ob sie während der Schulzeit eingeschlafen sind.

Andere Fragen, die von den Schülern ausgefüllt wurden, bewerteten Anzeichen einer Depression und führten zu Unordnung. Die Lehrer wurden gebeten, Fragebögen auszufüllen, in denen mögliche Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Schülern anerkannt wurden.

Die Ergebnisse

Die Forscher schlussfolgerten, dass Studenten, die an Alkoholkonsum mit Minderjährigen beteiligt waren, wahrscheinlich an schlafbezogenen Problemen wie Schlafstörungen oder Tagesmüdigkeit leiden.

"Der Zusammenhang zwischen anfänglicher Schlaflosigkeit und Alkoholkonsum blieb signifikant, als jede Form von Psychopathologie und elterliches Monitoring angepasst wurde", so die Studie.

Die Ergebnisse der Studie haben Forscher zu der Annahme geführt, dass Schlaflosigkeit ein "einzigartiger Risikomarker für den Alkoholkonsum" bei Jugendlichen sein könnte.

"Eltern, Erzieher und Therapeuten sollten Schlaflosigkeit als einen Risikomarker für Alkoholkonsum betrachten, und Alkohol verwendet einen Risiko-Marker für Schlaflosigkeit bei frühen Jugendlichen", sagte Naomi Marmorstein, die leitende Forscherin.

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