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Die Studie wirft ein neues Licht auf Proteine ​​und ihre Wirksamkeit bei Psychopharmaka

CUIMC-Forscher haben eine neue Entdeckung gemacht, die dazu beitragen könnte, die zukünftige psychiatrische Behandlung zu verbessern.

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Forscher haben eine neue Entdeckung gemacht, die zukünftige psychopharmakologische Behandlungen für Stimmungs- und Verhaltensstörungen effizienter machen könnte.

In einer Studie, die am Irving Medical Center der Columbia University (CUIMC) durchgeführt wurde, untersuchten Forscher die Rolle bestimmter Transportproteine ​​und wie sie auf molekularer Ebene wirken, was die Funktion von Psychopharmaka beeinflusst.

Neurotransmitter: Natrium-Symporter (NSS), ein Schwerpunkt der Studie, sind für die Freisetzung und Wiederaufnahme von Neurotransmittern an den Synapsen verantwortlich. NSSs sind das molekulare Ziel zahlreicher psychotroper Therapien, einschließlich SSRI-Antidepressiva.

Aufgrund seiner Rolle an den Synapsen ist das Verständnis der Funktion von NSS entscheidend für die Entwicklung besserer therapeutischer Wirkstoffe, die bei der Behandlung von depressiven Störungen und Angststörungen verwendet werden, glauben Forscher. In früheren Studien konzentrierte sich das Forscherteam auf eine bakterielle Form von NSS LeuT. Sie fanden eine zweite Substratbindungsstelle, die ebenfalls in der Lage ist, Wirkstoffe zu binden.

In dem neue Studie, eine andere Form wurde untersucht: bakterielle NSS-Homolog (MhsT). Diese bakterielle Form ist, basierend auf den Ergebnissen, besser mit ihren menschlichen Gegenstücken zu vergleichen. Die Entdeckung einer zweiten Substratbindungsstelle in diesem NSS legt nahe, dass der gleiche Mechanismus auch in menschlichem NSS gefunden werden könnte.

"Hier liefern wir Beweise dafür, dass MhsT, ein weiteres NSS-Homolog, Substratmoleküle sowohl in seiner primären Substrat- (S1) als auch in seiner sekundären Substrat- (S2-) Stelle gleichzeitig binden kann", heißt es in der Studie.

"Diese Daten deuten darauf hin, dass die Beteiligung von zwei Bindungsstellen im Neurotransmitter-Transport nicht nur LeuT ist, sondern von anderen NSS-Mitgliedern geteilt wird und möglicherweise ein universelles Merkmal dieser vielen Transportproteine ​​ist", sagte Jonathan Javitch, einer der führenden Forscher.

Während Neurotransmitter: Natrium-Symporter ein schwieriges Thema bleiben, könnten die Ergebnisse den Weg für eine schärfere Forschung in zukünftigen Studien ebnen.

"Wenn man das Wissen aus dieser neuen Entdeckung in die zukünftige NSS-Forschung einbezieht, könnte dies zu einer fundierteren Erforschung und Entwicklung von Therapeutika führen und letztlich das Leben der Millionen von Amerikanern mit psychischen Störungen verbessern."

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Proceedings der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Vereinigten Staaten (PNAS).

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